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IMPULS-Mobil bringt im Vogtland Geflüchtete in Betriebe und Wohnungen

Das erste IMPULS-Mobil der Leitstelle Zuwanderung für KMU in Sachsen ist am 4. Mai mit 20 Geflüchteten aus Plauen ins nahegelegene Reichenbach gestartet. Durchgeführt wurde die Tour von den hiesigen Arbeitsmarktmentoren des Bildungsinstituts Pscherer mit Unterstützung durch das Jugendzentrum JAM und der Stadtverwaltung Reichenbach. Sie stellten die Kleinbusse zur Verfügung und verstärkten die pädagogische Begleitung der Teilnehmenden.

Das Unternehmen thermofin zeigte den jungen Menschen bei einem Rundgang durch die Produktionshallen die Einsatzgebiete und Arbeitsabläufe bei einem Kälte- und Klimatechnikhersteller. Anschließend wurde die Gruppe durch die Produktion der Reichenbacher Wurstfabrik Walter Schaller geführt. Dabei konnten die Teilnehmenden die einzelnen Arbeitsschritte kennenlernen und bekamen ihre Fragen beantwortet.

Danach erfolgte die Besichtigung von freien Wohnungen bei der WOBA Reichenbach, der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft vor Ort und Mitglied im vdw Sachsen. Dort wurden komfortable Wohnungen in verschiedenen Größen gezeigt sowie Auskunft zu Miet- und Kautionskosten erteilt.

Fazit: dieser Tag war der erste Schritt in Richtung nachhaltiger Integration. Bewerbungen bei beiden Firmen liegen bereits vor, die erste Zusage für ein Praktikum ist schon erteilt. Mehrere der Teilnehmenden haben Interesse gezeigt, nach Reichenbach zu ziehen – damit wurde das erste Ziel erreicht.

Das Erfolgsrezept „IMPULS-Mobil“ entstand als Ergebnis aus der IMPULS-Veranstaltung zum Thema Fachkräftegewinnung im Rathaus der Stadt Reichenbach Anfang des Jahres. Dabei kamen auf Einladung der Leitstelle Zuwanderung engagierte Unternehmen mit der Wohnungswirtschaft und Experten im Feld Beschäftigung von Migrantinnen und Migranten zusammen.